Elton John ist Jahrgang 1947 und verkaufte bisher 350 Millionen Tonträger. +++ Sein Durchbruch gelang ihm 1970 mit der Single „Your Song“.+++ 1998 wurde er von der Queen zum „Sir“ geadelt. +++  Für seinen Filmsong „Can you Feel the Love Tonight“ aus „König der Löwen“ erhielt er einen Oscar für den besten Filmsong. 

Rocketman

Sir Elton Hercules John, der als Reginald Kenneth Dwight zur Welt kam, gehört seit Jahrzehnten zu den Titanen der Popgeschichte. Ausgefallene Sonnenbrillen, grell glitzernde Kostüme und eine ikonische Stimme, begleitet vom Klavier, sind das Markenzeichen der lebenden Legende. In den über 50 Jahren seiner Karriere verkaufte Elton John hunderte Millionen Tonträger, produzierte über 50 Alben und landete mehr als 50 Hits. Mit Songs wie „Your Song“, „Rocket Man“ und „Candle In The Wind“ schrieb er zusammen mit seinem langjährigen Partner Bernie Taupin Popgeschichte. Das Einzige, das dem geadelten Briten zum unvergänglichen Ruhm noch fehlte, war ein Film über sein Leben. Jetzt wird diese Lücke mit „Rocketman“ gefüllt. In dem Film über das wechselhafte Leben und die Karriere von Elton John übernimmt Taron Egerton die Rolle des jungen Elton, der als Ausnahmetalent an der Royal Academy of Music beginnt und sich zur weltbekannten Musik-Ikone hocharbeitet. Unter der Regie von Dexter Fletcher, bringt der Film „Rocketman“ die Geschichte des Popstars auf die große Leinwand. Gegen den Willen seines Vaters und geplagt von Selbstzweifel, verfolgt der junge Musiker den Traum von einer Musikkarriere, bis er schließlich zur Inspiration für Millionen wird. Alle Songs im Film werden von den Schauspielern gesungen und nahtlos in das grellbunte Rock’n’Roll-Biopic eingebunden. „Rocketman“ erzählt keine herkömmliche Künstlerbiografie. Der Film ist eher ein fantastisches Musical, das auf der Grundlage einzelner Songs emotionale Momente in Elton Johns Leben visualisiert.

START: 30. MAI, REGiE: DEXTER FLETCHER, LÄNGE: 121 MINUTEN, GROSSBRITANNIEN


Verachtung

In der vierten Jussi Adler-Olsen-Verfilmung werden Carl Mørck (Nikolaj Lie Kaas) und sein Assistent Assad (Fares Fares) vom Sonderdezernat Q mit einem schaurigen Tatort konfrontiert: In einem verlassenen Apartment haben Handwerker drei mumifizierte Leichen gefunden. Wer sind die Toten? Die Spur führt Mørck und Assad zu einer Frauenklinik auf einer verlassenen Insel. Die grausamen Experimente, die hier an den Patientinnen durchgeführt wurden, sind ein dunkles Kapitel der Geschichte, das bislang als abgeschlossen galt. Doch Mørck und Assad finden Hinweise, dass die Täter von damals immer noch am Werk sind. Es bleibt wenig Zeit, um weitere Morde zu verhindern. Wie bereits „Erbarmen“, „Schändung“ und „Erlösung“ ist „Verachtung“ eine ebenso packende wie drastische Verfilmung der Carl Mørck-Reihe des dänischen Krimiautoren Jussi Adler-Olsen.

START: 20. MAI, REGIE: CHRISTOFFER BOE, LÄNGE: 119 MINUTEN, DÄNEMARK


Godzilla 2: King Of The Monsters

„Godzilla“ und „Kong: Skull Island“ waren der Anfang eines neuen filmischen Monster-Universums, des so genannten MonsterVerse. Nun wird das nächste Kapitel aufgeschlagen. In der neuen Geschichte bewährt sich die Geheimorganisation „Monarch“ im Kampf gegen eine ganze Phalanx von überdimensionalen Monstern, die den Lebensraum der gesamten Menschheit bedrohen, wobei sich der gewaltige Godzilla mit Mothra, Rodan und seinem Erzfeind, dem dreiköpfigen King Ghidorah, anlegt. Nachdem in der Neuauflage von „Godzilla“ aus dem Jahr 2014 das Ungeheuer mit zwei Urzeit-Monstern zu kämpfen hatte, warten in diesem  neuen epischen Action-Abenteuer gleich drei gigantische Gegner auf die Riesenechse. Das verspricht einen gesteigerten Spaßfaktor.

START: 30. MAI, REGIE: MICHAEL DOUGHERTY, LÄNGE: 132 MINUTEN, USA


Brightburn – Son of Darkness

Die kinderlosen Farmersleute Tori Breyer (Elizabeth Banks) und ihr Ehemann (David Denman) finden auf dem Feld eine außerirdische Kapsel. Darin liegt ein Säugling – für die beiden unverhofften Eltern ein Geschenk des Himmels. Als der auf den Namen Brandon getaufte Junge älter wird, stellt sich heraus, dass er außergewöhnliche Kräfte besitzt, die ihn schon als Kind zu einer tödlichen Bedrohung machen. Seine Adoptiveltern müssen sich eingestehen, dass er vielleicht nicht zu dem Helden und Retter heranwachsen könnte, den sie gerne in ihm sehen würden. In David Yaroveskys düsterem Horrorthriller wird das Superhelden-Genre auf den Kopf gestellt: Was passiert, wenn ein Kind von einer anderen Welt auf der Erde landet – aber anstatt zu einem Helden zu werden, sich als etwas sehr viel Böseres entpuppt? 

START: 20. JUNI, REGIE: DAVID YAROVESKY, USA


Britt-Marie war hier

Rund eine halbe Million Zuschauer in Deutschland begeisterte die Verfilmung des Bestseller-Romans „Ein Mann namens Ove“ von Fredrik Backman. „Britt-Marie war hier“ ist die weibliche Antwort des schwedischen Autors. Die 63-jährige Britt-Marie (Pernilla August) hat die letzten 40 Jahre mehr oder weniger damit verbracht, ihren Mann zu umsorgen. Doch als sie ihn mit einer jüngeren Frau ertappt, schmeißt sie ihr Hausfrauenleben einfach hin. Kurze Zeit später landet sie in der kleinen Gemeinde Borg und findet dort eine Anstellung als Jugendbetreuerin und Fussballtrainerin. Britt-Marie räumt nicht nur mit ihrem bisherigen Leben auf, sondern sorgt auch in ihrem neuen Heimatort für frischen Wind. Mit feinsinnigem Humor erzählt die Regisseurin Tuva  Novotny, dass es nie zu spät ist für die Suche nach dem Lebensglück und der eigenen Identität.

START 13. JUNI, REGIE: TUVA NOVOTNY, LÄNGE: 98 MINUTEN, SCHWEDEN


Eine moralische Entscheidung

Als Kaveh Nariman (Amir Aghaee) bei einem nächtlichen Verkehrsunfall in Teheran ein Motorrad mit einer vierköpfigen Familie rammt, wird dabei der achtjährige Amir leicht am Kopf verletzt. Kaveh drängt Amirs Vater Moosa (Navid Mohammadzadeh), seinen verletzten Sohn direkt ins Krankenhaus zu bringen, aber dieser lehnt die Hilfe ab. Doch Kaveh ist auch Gerichtsmediziner, in dessen Klinik der Junge am nächsten Tag tot eingeliefert wird. Die Autopsie ergibt als Todesursache Lebensmittelvergiftung. Zweifel befallen Kaveh, ob er die Schuld hat am Tod des Jungen oder der Vater, der seinem Sohn verdorbenes Fleisch zu essen gab. Vahid Jalilvan wirft mit seinem psychologischen Drama einen authentischen Blick auf die Gesellschaft und die Kultur im heutigen Iran.

START: 20. JUNI, REGIE: VAHID JALILVAND, LÄNGE: 103 MINUTEN, IRAN