Die Geschichte, wurde durch den historischen Elefantenbullen Jumbo inspiriert, dem „König der Elefanten“ +++ Er war Mitte des 19. Jahrhunderts eine der Hauptattraktionen des Londoner Zoos +++ Die Geschichte von Dumbo stammt aus einem Roman von Helen Aberson und Harold Pearl +++ Die Ur-Verfilmung von 1941 erhielt einen Oscar für die Filmmusik
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Dumbo

Es gab in den letzten Jahren bereits mehrere Realverfilmungen klassischer Disney-Zeichentrickfilme. Neuauflagen von „Cinderella“, „Das Dschungelbuch“ oder „Die Schöne und das Biest“ liefen erfolgreich in den Kinos. Mit „Dumbo“ geht die Reihe weiter. „Dumbo“ war 1941 nach „Schneewittchen und die sieben Zwerge“, „Pinocchio“ und „Fantasia“ der vierte abendfüllende Zeichentrickfilm aus dem Hause Disney und wurde schnell zum Publikumsliebling. Ausnahmeregisseur Tim Burton inszenierte die Geschichte vom fliegenden Elefantenbaby als fantastisches Live-Action-Abenteuer. Das Remake orientiert sich inhaltlich sehr lose am Animationsklassiker von 1941. Das Leben des ehemaligen Zirkusstars Holt Farrier (Colin Farrell) ist aus den Fugen geraten, seit er aus dem Krieg zurückgekehrt ist. Zirkusbesitzer Max Medici (Danny DeVito) stellt ihn ein, um für einen neugeborenen Elefanten zu sorgen, dessen übergroße Ohren ihn zur Zielscheibe für Hohn und Spott machen. Doch als Holts Kinder Milly (Nico Parker) und Joe (Finley Hobbins) herausfinden, dass Dumbo fliegen kann, setzt nicht nur die angeschlagene Zirkustruppe ihre Hoffnungen in den kleinen Dick- häuter. Der überzeugungskräftige Unternehmer V./A./ Vandevere (Michael Keaton) und die charmante Luftakrobatin Colette Marchant (Eva Green) werden ebenfalls auf das fliegende Elefantenbaby aufmerksam. In „Dumbo“ treten sie als Realpersonen in Erscheinung, während das Elefantenbaby und andere Vierbeiner durch modernste visuelle Effekte zum Leben erweckt werden. Tim Burton stellt bei der Inszenierung einmal mehr sein Talent für herzergreifende Geschichten unter Beweis.

START: 28. März REGIE: TIM BURTON, LÄNGE: 112 MINUTEN, USA


Ein Gauner und Gentleman

Robert Redford hat in seiner langjährigen Karriere viele charismatische Rebellen und Außenseiter gespielt. In „Ein Gauner und Gentleman“ übernimmt er die Rolle des 70-jährigen Gentleman-Gangsters Forrest Tucker: Trotz seines hohen Alters wird dieser nicht müde, eine Bank nach der nächsten auszurauben. Insgesamt saß er schon 17-mal im Gefängnis, doch jedes Mal gelang ihm die Flucht. Zusammen mit einer kleinen Gang lässt ihn auch mit über 70 Jahren seine Leidenschaft nicht los. Auf der Flucht vor der Polizei, die wieder einmal hinter ihm her ist, trifft er zufällig die Lie- be seines Lebens, Jewel (Sissy Spacek), die trotz seiner ungewöhnlichen Passion zu ihm hält. Für seinen voraussichtlich letzten Kinoauftritt hat sich Robert Redford eine maßgeschneiderte Rolle ausgesucht, mit der die Leinwandikone eine perfekte Abschiedsvorstellung gibt.

START: 28. MÄRZ, REGIE: DAVID LOWERY, LÄNGE: 93 MINUTEN, USA


Friedhof der Kuscheltiere

Zahlreiche Bestseller von Stephen King dienten bereits als Vorlage für erfolgreiche Kinofilme, darunter auch das legendäre Meisterwerk „Friedhof der Kuscheltiere“. Über 35 Jahre ist es her, dass der Klassiker des „King of Horror“ erstmals veröffentlicht wurde. Und doch hat die Geschichte rund um Dr. Louis Creed, seine Frau Rachel und die beiden Kinder Gage und Ellie, die aufs Land ziehen, um der Großstadt zu entfliehen, nichts von ihrem Reiz verloren. Denn in ihrem neuen Zuhause werden sie unerwartet mit dem Bösen konfrontiert. Drehbuchautor Jeff Buhler sowie die beiden Regisseure Kevin Kölsch und Dennis Widmyer, alle drei bekennende Stephen-King-Fans, nahmen das Remake in Angriff und inszenierten mit ihrer Version von „Friedhof der Kuscheltiere“ einen zeitgemäßen Tierhorrorschocker.

START: 4. APRIL, REGIE: KEVIN KÖLSCH, DENNIS WIDMEYER, USA


Wie ich lernte, bei mir selbst Kind zu sein

Rupert Hennings Film entstand nach Motiven von André Hellers biografisch inspirierter Erzählung „Wie ich lernte, bei mir selbst Kind zu sein“. Paul Silberstein (Valentin Hagg) ist ein merkwürdiges Kind. Als Spross einer so mondänen wie geheimnisvollen Wiener Zuckerbäckerdynastie, entdeckt der abenteuerlustige und einfallsreiche Junge im Österreich der späten 1950er Jahre die Macht der Vorstellungskraft und des Humors – sowie seine außergewöhnliche Begabung zum Gestalten eigener Wirklichkeiten. Und es zeigt sich bald: Paul Silberstein muss sich tatsächlich neu erfinden, wobei das Schreiben als Rettung und die Verheißung der ersten Liebe als Hoffnung in Erscheinung treten. Rupert Henning schuf mit seinem skurrilen Film ein magisch-realistisches Kinostück.

START: 25. APRIL, REGIE: RUPERT HENNING, LÄNGE: 146 MINUTEN, ÖSTERREICH


Monsieur Claude 2

Nachdem Monsieur Claude (Christian Clavier) mit den multikulturellen Hochzeiten seiner Töchter den Frieden geschlossen hat, freut er sich mit seiner Frau Marie (Chantal Lauby) auf das Großeltern-Dasein. Abermals haben sie die Rechnung ohne ihre Töchter gemacht. Als die ihnen erklären, dass mit diesen Ehemännern im konservativen Frankreich auf keinen grünen Zweig zu kommen ist und sie deshalb mit Kind und Kegel im Ausland ihr Glück suchen werden, setzen Monsieur Claude und Marie Himmel und Hölle in Bewegung, um ihre Schwiegersöhne zum Bleiben zu bewegen. „Monsieur Claude 2“ folgt dem Diktat, dass erfolgreiche Filme ein Sequel haben müssen, was in diesem Fall völlig daneben geht. Die Fortsetzung ist nicht anderes als ein lahmer Aufguss.

START 1. APRIL, REGIE: PHILIPPE DE CHAUVERON, LÄNGE: 99 MINUTEN, FRANKREICH


Van Gogh - An der Schwelle zur Ewigkeit

„Van Gogh – An der Schwelle zur Ewigkeit“ entstand aus der persönlichen Reaktion von Regisseur Julian Schnabel auf die Bilder des Malergenies und nicht auf Grundlage dessen, was andere über ihn geschrieben haben. Deshalb beabsichtigte der Regisseur nicht, eine klassische Biografie zu filmen. Vielmehr interessierte es ihn, wie sehr sich van Gogh in den letzten Jahren seines Lebens bewusst war, dass er eine neue Vision der Welt hatte und dass er nicht mehr wie andere Maler malte. Van Gogh brachte den Menschen eine neue Sichtweise, die der Regisseur in bewegte Bilder umsetzte, womit er über eine klassische Filmbiografie hinausgeht. Mit Willem Dafoe, der für seine Vielseitigkeit und künstlerische Experimentierfreude bekannt ist, fand Schnabel dabei den idealen Hauptdarsteller.

START: 18. APRIL, REGIE: JULIAN SCHNABEL, LÄNGE: 111 MINUTEN, FRANKREICH