Andreas Peters (l.) unterstützt die Azubis beim Projekt bargeldlos Zahlen auf dem Jahrmarkt.

Bad Kreuznach

Bargeldlos zahlen auf dem Jahrmarkt

Das mitgebrachte Bargeld reicht nicht – zumindest am Kölschstand und im Weinzelt ist jetzt kontaktloses Bezahlen möglich und Wartezeiten vor dem Geldautomaten bleiben den Besuchern erspart.

Pünktlich zum größten Volksfest der Region hat die Azubi-Projektgruppe „Kontaktlos liegt so Nahe“ die Voraussetzungen für etwas geschaffen, was es so bislang nicht gab: Kartenzahlung auf dem Bad Kreuznacher Jahrmarkt.

Die Idee dazu wurde im Rahmen eines jährlich deutschlandweit ausgeschriebenen Wettbewerbs rund um das Thema „Bezahldienste“ geboren. Erstmalig haben daran auch acht Auszubildende der Sparkasse Rhein-Nahe teilgenommen. „Der Digitalisierungsgrad nimmt in allen Bereichen immer weiter zu, insbesondere beim Bezahlen“, erläutert Celine Möller, Mitglied der Projektgruppe. Und so kam uns der Gedanke, das Weinzelt und den Kölschstand zu modernisieren, um auf dem größten Volksfest der Region für alle eine bequeme Bezahlmethode anbieten zu können“. 

Wer am Jahrmarkt sein Kölsch oder die Schorle mit Karte zahlen möchte, sollte nach dem an den teilnehmenden Weinzeltständen oder dem Kölschstand angebrachtem Symbol mit Karte und Handy Ausschau halten. 

Dort kann man, neben der bekannten Zahlung durch Einstecken der Karte auch kontaktlos, bei Transaktionen bis zu 25 Euro sogar PIN-frei, bezahlen. Auch die immer beliebter werdende Zahlung mit dem Smartphone wird möglich sein, wofür Kunden der Sparkasse Rhein-Nahe die „Mobiles Bezahlen“-App nutzen können. „Grundsätzlich funktioniert die Bezahlung auf dem gleichen Weg und mit dem gleichen Sicherheitsstandard wie Ihr Einkauf im Supermarkt“, erklärt Andreas Peters, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Rhein-Nahe.

„Wir freuen uns alle schon sehr und sind gespannt auf die Akzeptanz der Gäste. Wir gehen hier mit unseren Azubis in Sachen Digitalisierung wieder einen Schritt weiter und sind sehr stolz auf unsere jungen Leute!“, so Andreas Peters. sichtlich angetan von der Arbeit des Sparkassen-Nachwuchses. „Aufgrund ihres Engagements können die Standbetreiber ihren Kunden zum ersten Mal bedenkenlos die Kartenzahlung anbieten. Und die Jahrmarktsgänger können sich hinsichtlich der Liquiditätssicherung den Weg und möglicherweise das „in der Schlange stehen“ bis zum nächsten Getränk sparen“, ergänzt Peters schmunzelnd.

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