Foto: Team Medien des Landkreises Bad Kreuznach

Pfaffen-Schwabenheim

Großbrand in Wäscherei

Feuerkatastrophe in Pfaffen-Schwabenheim – die Großreinigung der Firma Reccius stand lichterloh in Flammen. Freitag Abend Gegen 22 Uhr ging der Alarm – rund eineinhalb Stunden später war der Brand gelöscht. Das Gebäude ist komplett zerstört.

Als die Freiwillige Feuerwehr Pfaffen-Schwabenheim als erste Wehr eintraf, schlugen schon die Flammen aus dem Dach. Die Helfer um den örtlichen Wehrführer Peter Waffenschmidt begannen sofort, die Flammen zu bekämpfen.
Auch die Einheiten Frei-Laubersheim, Biebelsheim, Hackenheim, Pleitersheim, Volxheim und der Löschbezirk Süd der Stadt Bad Kreuznach wurden mitalarmiert.

Insgesamt waren 19 Atemschutztrupps eingesetzt mit jeweils zwei Kameraden. Durch den massiven Personaleinsatz, der Bildung der Einsatzabschnitte und der frühzeitigen Bildung von Personal- und Materialreserven konnte die Lage beherrscht werden. Somit gelang es, den Brand auf das Firmengelände zu beschränken und ein Übergreifen zu verhindern.
Die Nachlöscharbeiten zogen sich bis in die frühen Morgenstunden hin. Die Einheit Pfaffen-Schwabenheim war die ganze restliche Nacht bis in den Vormittag als Brandwache vor Ort. Zweimal mussten die Helfer vor Ort  wieder aufloderndes Feuer löschen.

Ein Großteil der Einsatzkräfte konnte dann gegen 3 Uhr in der Nacht die Brandstelle verlassen. Es waren
118 Feuerwehrkameraden aus dem  Landkreis Bad Kreuznach, zwei aus dem Landkreis Mainz-Bingen,
sechs Helfer vom Rettungsdienst, 12 Helfer von der Schnelleinsatzgruppe Verpflegung des DRK und vier Polizeibeamte eingebunden. Der ebenfalls vor Ort befindliche Wehrleiter der Verbandsgemeinde, Bernd Vogel, war sichtlich erleichtert, dass es zu keinem Personenschaden gekommen war. "Nur Dank des schnellen Eingreifens der örtlichen Wehr und der guten Zusammenarbeit aller Einheiten konnte dieser Großbrand bewältigt werden!" dankte Vogel allen Helferinnen und Helfer.
Um den Grundschutz in der VG weiterhin aufrecht zu erhalten, wurde die Freiwillige Feuerwehr Sprendlingen um Amtshilfe gebeten, denn nach dem Einsatz musste das Atemschutzgerät auch wieder aufwändig gereinigt werden.

Nach Angaben der Polizei beläuft sich der Sachschaden auf 500.000 Euro.

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