Kulturamtsleiter und Herausgeber Dr. Matthias Schmandt, Oberbürgermeister Thomas Feser, Autor Dr. Jürgen Krome und Verlegerin Sandra Ess bei der Vorstellung des zweiten Bandes der Binger Geschichte. Foto: Stadt Bingen

Bingen

Lebendige Geschichte

Bingen stellt einen neuen Band zur Stadtgeschichte der Jahre 1871 bis 1918 vor und beleuchtet damit die Zeit des Gründerbooms nach dem Deutsch-Französischen Krieg. Buch ist im Handel erhältlich.

„Auch Bürgermeister Neff war ein Mann, der viel in unsere Stadt investiert hat. Während seiner Amtszeit von 1896 bis 1929 hat sich Bingen sehr gut entwickelt. So wurde unter anderem die Straßenbahn gebaut und das frühere Technikum – unsere heutige Technische Hochschule wurde gegründet. Auch heute passiert hier sehr viel. Da passt der neue Band der Binger Stadtgeschichte ,Kaiserreich, Gründerboom und erster Weltkrieg – Bingen 1871-1918 ausgesprochen gut. Damals ist Bingen im 20. Jahrhundert angekommen, so wie wir jetzt im 21. Jahrhundert. Bereits damals ging es darum, die Attraktivität der Stadt für das Gemeinwesen zu erhöhen“, hebt Oberbürgermeister Thomas Feser anlässlich der Buchvorstellung hervor.

Das 631 Seiten starke Buch, das der aus Bingen stammende Historiker Dr. Jürgen Krome geschrieben hat, zeigt in elf Kapiteln die Entwicklung der Stadt am Rhein- Nahe-Eck um die Jahrhundertwende – wobei die Urbanisierung und Modernisierung sich wie ein roter Faden durch das Werk schlängeln. Eine umfangreiche Recherchearbeit wurde vom Autor im Vorfeld geleistet, wie Kulturamtsleiter und Herausgeber Dr. Matthias Schmandt vor Augen führt. So wurden 9.000 Seiten handschriftliche Ratsprotokolle und 100 laufende Meter Akten durchforstet, um den Sprung Bingens in die Moderne umfassend zu beleuchten.
Das Werk, das sich im Layout wunderbar an den ersten Band anschmiegt, ist auch ein passendes Weihnachtsgeschenk und für 29,90 Euro im Buchhandel erhältlich.

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