TH-Präsident Prof. Dr. Klaus Becker (l.) und Kanzler Dr. Ulrich Müller begrüßen Alexandra Peña Cruz als neue Managerin der eigenen Klimaschutzbemühungen.

Bingen

TH Bingen beschäftigt eigene Klimaschutzmanagerin

Die TH Bingen treibt ihr Engagement in Sachen Klimaschutz voran. Dazu hat die Hochschule eine eigene Klimaschutzmanagerin eingestellt.

Alexandra Peña Cruz wird in den kommenden Monaten ein individuelles Klimaschutzkonzept erarbeiten. Seit über 40 Jahren bietet die Technische Hochschule (TH) Bingen einen Umweltschutz-Studiengang an, vor einigen Jahren wurde außerdem der Bachelorstudiengang Klimaschutz und Klimaanpassung ins Leben gerufen. Beide erfreuen sich großer Beliebtheit. Doch Nachhaltigkeit interessiert die Binger nicht nur als Lehr- und Forschungsinhalt, sondern auch in ihrer eigenen Arbeit.
Deshalb hat die Hochschule mit Alexandra Peña Cruz seit 1. Juli eine eigene Klimaschutzmanagerin. Ihr Auftrag: Ein individuelles Klimaschutzkonzept für die TH Bingen erstellen.
Die Chemieingenieurin Peña Cruz hat sich schon in ihrem Studium mit den Effekten von Klimawandel und Umweltverschmutzung beschäftigt. Zuletzt arbeitete sie als Projektleiterin im pharmazeutischen Anlagenbau. Erfahrung mit Klimaschutzprojekten hat sie zudem aus ihrer Arbeit für einen Energieversorger. Die Tragweite des Themas kennt sie daher genau: „Der Kampf gegen den Klimawandel ist eine der größten Herausforderungen dieses Jahrhunderts. Ich freue mich, dass ich als Klimaschutzmanagerin an der TH Bingen daran aktiv mitarbeiten kann. Außerdem möchte ich andere motivieren, ebenfalls ihren Beitrag zu leisten. Je mehr Personen sich für den Klimaschutz engagieren, desto größer die Wirkung.“
Finanziert wird das Projekt zu großen Teilen aus der Nationalen Klima-schutzinitiative des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit. Wie Dr. Ulrich Müller, Kanzler der TH Bingen, erklärt, möchte die Hochschule damit die Lücke schließen zwischen ihrem Umwelt- und Klimaschwerpunkt in Forschung und Lehre sowie dem eigenen Verhalten als Hochschule. „Die Bewirtschaftung unserer Gebäude und die meisten unserer Verwaltungsprozesse sind noch nicht ausreichend klimaschutzgerecht. Das wird sich jetzt ändern. Künftig möchten wir mit Alexandra Peña Cruz‘ Unterstützung im Bereich des aktiven Klimamanagements eine Vorreiterstellung in der Region einzunehmen“, so Müller weiter.

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