„Wir sind so stolz auf Numan, auf seinen Trainer Slawa Maier und das gesamte Trainerteam“, bringt es Peter Lutterbach, Abteilungsleiter Ringen, auf den Punkt. Als „Ausnahmetalent mit einem eisernen Willen und einem sonnigen Gemüt“ beschreibt Ottmar Lippert das Ringer-Ass. Sechs Tage in der Woche trainiert Numan, unter anderem mit seinem jüngeren Bruder Yusuf, aber auch mit anderen Ringern seiner Klasse. Dieses sportliche Engagement ist nun neben der Meisterschaft auch durch das Land Rheinland-Pfalz erkannt und belohnt worden: Numan wird ab dem 1. September in die Spitzensportförderung der Polizei aufgenommen.
Sportdezernent Sebastian Hamann erklärt: „Ich bin persönlich, aber auch als Repräsentant der Stadt Bingen, sehr stolz auf die Erfolge unserer Sportler. Und ein Deutscher Meister ist schon etwas Besonderes.“
Die Stadt unterstützt den TuS, der die Abteilung Ringen vor einem Jahr in die Vereinsstrukturen integriert hat, deshalb auch großzügig. Die Anschaffung einer neuen Ringsportmatte wurde mit 20 Prozent des Kaufpreises subventioniert. Beim Vor-Ort-Termin konnte Sebastian Hamann diese Neuanschaffung in Augenschein nehmen. „Diese Unterstützung im Rahmen der Sportförderung ist gut angelegtes Geld und ich bin wirklich froh, dass wir im Sportausschuss so gut zusammenarbeiten und so viel möglich machen. Da geht es uns nicht um Politik, da geht es uns um die Sache.“
Unpolitisch geht es auch bei den Ringern zu. „Die Abteilung Ringen hat eine hohe Integrationsdichte. Hier ringen Sportler aus verschiedenen Nationen. Unser Motto lautet: keine Politik, nur Sport“, betont Abteilungsleiter Lutterbach.
Frank Berlep, Vorsitzender des TuS Büdesheim, erklärt abschließend: „Als Verein sind wir mächtig stolz auf diesen besonderen Erfolg. Und wir danken der Stadt Bingen für die Unterstützung unserer ehrenamtlichen Arbeit.“

