DEHOGA-Präsident Gereon Haumann begrüßte die Vertreter von CDU, SPD, FDP, Grünen und FWG – nicht ohne den Hinweis, dass Ministerpräsident Schweitzer (SPD) und Umweltministerin Eder (Grüne) der Einladung ferngeblieben waren. Zugleich stellte Haumann klar: Parteipolitische Extreme wie die Linke und die AfD hätten beim DEHOGA keinen Platz und waren daher auch nicht eingeladen.
Bevor es inhaltlich ernst wurde, ging es hinter die Theke: Einige zapften Bier, andere servierten regionale Weine – ein augenzwinkernder Praxischeck. Moderiert von Mainz05-Stadiensprecher Andreas Bockius verband der Vormittag lockeres Kneipenflair mit klaren politischen Forderungen.
Im Fokus standen sechs zentrale Themen der Branche: weniger Bürokratie, mehr Fachkräfte, steuerliche Entlastungen und eine stärkere Finanzierung des Tourismus. Einigkeit herrschte darüber, dass Tourismus dauerhaft als Wirtschaftsfaktor im Wirtschaftsministerium verankert werden muss. Die Fragen der Gastronomen kamen direkt – handschriftlich auf Bierdeckeln. Die Botschaft an die Politik war eindeutig: Die Branche braucht Verlässlichkeit und konkrete Taten nach der Wahl.

