Nach aktuellen Zahlen der amtlichen Statistik kamen von Januar bis Dezember 1.127.359 Gäste in die Region. Damit konnte Rheinhessen ein leichtes Wachstum von +1,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr erzielen.
Die Zahlen zeigen, dass Rheinhessen seine Position im touristischen Wettbewerb innerhalb von Rheinland-Pfalz weiter festigt. Mit über einer Million Gästen gehört die Region inzwischen zu den großen Tourismusdestinationen des Landes. Der Mix aus Weinlandschaft, Rad- und Wanderangeboten sowie Städten wie Mainz, Worms und Bingen sorgt weiterhin für eine hohe Nachfrage.
Auch im Vergleich der rheinland-pfälzischen Tourismusregionen behauptet sich Rheinhessen bei den Zuwachsraten der Übernachtungszahlen im oberen Mittelfeld. Während besonders große Destinationen wie die Mosel oder die Pfalz aufgrund ihrer Größe höhere absolute Zahlen erreichen, zeigt die Entwicklung in Rheinhessen eine stabile und nachhaltige Wachstumsdynamik.
Erfreulich ist auch die stabile Aufenthaltsdauer der Gäste. Sie hat sich im Vergleich zum Vor-Corona-Jahr von 1,64 Tagen auf 1,8 Tage gesteigert.
Ein Blick auf die langfristige Entwicklung unterstreicht die positive Dynamik: Seit 2015 ist die Zahl der Gäste in Rheinhessen um 18,5 Prozent gestiegen. Noch stärker entwickelte sich die Zahl der Übernachtungen, die im gleichen Zeitraum um 31,7 Prozent zulegte. Diese Entwicklung zeigt, dass die Region nicht nur mehr Besucher anzieht, sondern Gäste auch zunehmend länger bleiben.
Christian Halbig, Geschäftsführer der Rheinhessen-Touristik, wertet die Zahlen als Bestätigung für die strategische Weiterentwicklung des Angebots: „Kommunale Gelder und Fördermittel des Landes fließen in den Ausbau der touristischen Infrastruktur, wie aktuell in das Welterbe SCHUM-Besucherzentrum in Worms oder in die Entwicklung zielgruppengerechter Angebote für Wanderer und Radfahrer. Das sichert die Wettbewerbsfähigkeit der Region. Gezielte Impulsinvestitionen lösen weitere Investitionen aus und schaffen Vertrauen bei den Partnern.“

