Im Mittelpunkt des Gesprächs standen die bewährte Partnerschaft zwischen der Hochschule und der Stadt sowie die gemeinsamen Perspektiven für die Zukunft.
Die Technische Hochschule Bingen genießt in der Stadt einen hervorragenden Ruf – nicht nur als Bildungseinrichtung, sondern als fester Bestandteil des städtischen Lebens. Ihr klares MINT-Profil – Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik – ist zeitaktuell und spiegelt die Anforderungen einer modernen Gesellschaft wider. Dass dieses Profil weit in die Stadtgesellschaft ausstrahlt, zeigt sich nicht zuletzt in der Programmgestaltung der städtischen Bücherei, die MINT-Themen regelmäßig aufgreift und so Brücken zwischen Hochschule und Schülerinnen und Schülern baut.
Oberbürgermeister Thomas Feser betonte die Bedeutung dieser Ausrichtung ausdrücklich: „MINT-Bildung ist kein akademisches Nischenthema – sie ist der Schlüssel zur Zukunftsfähigkeit unserer Stadt und unserer Region. Ich freue mich, dass wir mit der Technischen Hochschule eine Partnerin an unserer Seite haben, die diesen Anspruch täglich lebt. Ein besonderes Augenmerk liegt auch auf der engen Zusammenarbeit mit den Unternehmen Boehringer und Schott sowie der Stadt Mainz und dem Landkreis Mainz-Bingen. Diese Partnerschaften sichern nicht nur die Praxisnähe der Ausbildung, sondern stärken auch den Wirtschaftsstandort der Region nachhaltig.“
Neben dem MINT-Schwerpunkt sind es die Agrarwissenschaften, die der Hochschule überregionale und internationale Strahlkraft verleihen. Besonders bei ausländischen Studierenden erfreuen sich diese Studiengänge großer Beliebtheit und machen die TH Bingen zu einem Ort der Weltoffenheit und des interkulturellen Austauschs. Ein sichtbares Zeichen des Wachstums ist die bevorstehende Einweihung des neuen Audimax mit über 400 Plätzen. Mit dieser Investition schafft die Hochschule nicht nur Raum für Lehre, sondern auch eine moderne Plattform für Veranstaltungen, Diskurse und Begegnungen – ein weiterer Schritt in eine zukunftsfähige Hochschullandschaft. Wissenschaft erlebbar machen.
Dass die TH Bingen mehr ist als ein Lernort, beweisen Veranstaltungen wie die kürzlich erfolgreich durchgeführte Nacht der Wissenschaften, die erneut zahlreiche Besucherinnen und Besucher begeisterte. Auch die bevorstehende Umweltmesse mit dem Karrieretag Agrar am 20. Mai 2026 versprechen ein attraktives Angebot für Fachpublikum und Bürgerinnen und Bürger gleichermaßen. Solche Formate unter- streichen den Anspruch der Hochschule, das bestmögliche Bildungs- und Veranstaltungsangebot in der Region zu bieten.
Beide Gesprächspartner bekräftigten ihren Willen, diese Kooperationen weiter auszubauen und gemeinsam neue Synergien zu erschließen. Der Antrittsbesuch setzte damit ein klares Signal: Die Partnerschaft zwischen der Stadt Bingen am Rhein und der Technischen Hochschule Bingen steht auf einem starken Fundament – und blickt mit Zuversicht nach vorne.

