Oberbürgermeister Thomas Feser überbrachte bei der Veranstaltung die Grüße der Stadtverwaltung und würdigte das Engagement der Organisatorinnen und Organisatoren. In seiner Ansprache dankte er dem Verein und dessen Vorsitzendem Zobel Ngaliako ausdrücklich für die Organisation des Festes. „Ein solches Fest vorzubereiten, kostet Geld, Zeit, Kraft und viele helfende Hände. Gerade deshalb ist es alles andere als selbstverständlich, was hier heute für unsere Stadtgemeinschaft ermöglicht wird“, so das Binger Stadtoberhaupt.
Der Oberbürgermeister betonte in seiner Rede die besondere Bedeutung interkultureller Feste für das Zusammenleben in der Stadt: „Interkulturelle Feste wie dieses sind weit mehr als ein buntes Freizeitangebot. Sie schaffen Räume, in denen Menschen miteinander ins Gespräch kommen, die sich im Alltag vielleicht sonst nicht begegnen würden.“ Gerade persönliche Begegnungen trügen dazu bei, Vorurteile abzubauen: „Wer miteinander ins Gespräch kommt, entdeckt nicht nur das Trennende, sondern auch oft sehr schnell das Verbindende. Aus Unsicherheit kann Interesse werden, aus Distanz Nähe – und aus einem ersten Kennenlernen kann echte Gemeinschaft wachsen.“
Thomas Feser hob zudem hervor, dass Vielfalt keine Bedrohung, sondern eine Stärke der Stadtgesellschaft sei: „Diese Veranstaltungen zeigen ganz praktisch, dass Offenheit, Respekt und gegenseitige Wertschätzung die Grundlage für ein gutes Zusammenleben sind.“
Im Rahmen der Veranstaltung überreichte der Oberbürgermeister dem Verein einen städtischen Zuschuss in Höhe von 200 Euro. „Solche Veranstaltungen sind wichtig für den Zusammenhalt in Bingen. Sie fördern Verständigung und leisten einen ganz konkreten Beitrag dazu, Integration vor Ort mit Leben zu füllen“, erklärte Feser bei der Scheckübergabe.
Zum Abschluss dankte der Oberbürgermeister allen Beteiligten, die das Fest möglich gemacht haben: den Verantwortlichen des Vereins, den ehrenamtlich Engagierten sowie allen Helferinnen und Helfern. „Ich wünsche uns allen einen fröhlichen, friedlichen und verbindenden Tag mit vielen guten Gesprächen, neuen Begegnungen und schönen gemeinsamen Erlebnissen“, so Feser abschließend.

