Wiltrud Schläfer, Vorsitzende des Freundeskreises Skulpturenmuseum, und Werner Severin, Vorstandsvorsitzender der Fondation Kubach Wilsemn, sind stolz auf die zehnjährige Geschichte des Museums und die hochkarätige Ausstellung.

Bad Kreuznach

Architektur im Museum

Vor elf Jahren öffnete das Steinskulpturenmusem in Bad Münster am Stein-Ebernburg seine Pforten. Zum nachgeholten Jubiläum präsentiert die Fondation Kubach-Wilmsen bis 17. Oktober eine besondere Ausstellung: Das Werk des Museums-Architekten Tadao Ando in den Bildern von Star-Fotograf Richard Pare.

Sie kann die Eröffnung der großatigen Ausstellung nicht mehr miterleben: Künstlerin Anna Kubach-Wilmsen ist am Mittwoch, den 30. Juni, verstorben. Sie hat gemeinsam mit ihrem ebenfalls verstorbenen Mann Wolfgang die Kunstwerke aus Stein geschaffen, denen das Museum gewidmet ist. Und sie war es auch, ohne die die aktuelle Sonderausstellung nicht möglich geworden wäre. Denn durch ihren Kontakt zu Richard Pare, den Autor und Fotografen eines Bildbandes zu Tadao Andos Werk, konnte er davon überzeugt werden, seine Aufnahmen von Andos Werk in Bad Münster am Stein auszustellen.

Neben den Kunstwerken des Künstlerpaares Kubach-Wilmsen bietet das Steinskulpturenmuseum in Bad Münster am Stein-Ebernburg vor allem eines: das wohl herausragendste Stück Architektur in der Region. Denn entworfen wurde das Gebäude durch den vielfach ausgezeichneten japanischen Architekten Tadao Ando, einem der herausragenden Baumeister unserer Zeit.
In der anlässlich des zehnjährigen Jubiläums des Steinskulpturenmuseums 2020 konzipierten Ausstellung "Tadao Ando I Museen I Richard Pare", wird das breite Spektrum von 19 Tadao Ando-Museen in einfühlsamen Fotografien von Richard Pare gezeigt, ergänzt um Foto-Dokumente aus dem Tadao Ando-Archiv. Damit steht das Steinskulpturenmuseum in Bad Münster im Kontext dieser Museen rund um die Welt. Da die Ausstellung im vergangenen Jahr aufgrund der Pandemie nicht gezeigt werden konnte und auch das Jubiläum nicht begangen werden konnte, wird das Projekt dieses Jahr umgesetzt. Die offizielle Eröffnung fand am Sonntag, den 4. Juli, statt.
„Inspiriert wurden wir durch eine Ausstellung 2018 im Centre Pompidou in Paris, die sich den 50 wichtigsten Projekten Andos widmete“, so Werner Severin, Vorstandsvorsitzender der Fondation Kubach-Wilmsen.
„Wir waren überrascht, welche bedeutende Rolle auch unser Museum in der Ausstellung spielte.“ Daraus sei die Idee entstanden, Andos Museumsbauten im „seinem“ Steinskulpturenmuseum zu präsentieren.

Zur Ausstellung erschienen ist auch ein 72-seitiger Katalog (Verlag Matthias Ess), in dem alle ausgestellten Fotografien präsentiert und Hintergründe zu Ando, Pare und Kubach-Wilmsen erläutert werden. Er ist für 15 Euro im Museum und im Buchhandel erhältlich.

Ähnliche Nachrichten

Idar-Oberstein, ab 14. August

Vorhang auf für Theatersommer

Der Theatersommer Idar-Oberstein startet ab Samstag, 14. August, in die Saison 2021. Neben Theaterstücken erwartet das Publikum Tanz und...

mehr
BAD KREUZNACH, 17. AUGUST

Best of Klaviator

Dieser hochmusikalische Kabarettist hebt sich wohltuend

von den Dampfplauderern der Szene ab. Mit feinsinniger Bosheit und spitzer Zunge ist Lars...

mehr
Meisenheim, 29. August

Es lebe die Republik

Am Sonntag, 29.8., um 19 Uhr spielt das Chawwerusch-Theater mit großem Ensemble und Live-Musik auf dem Schlossplatz in Meisenheim (bei Regen im...

mehr
BINGEN, 9. BIS 12. SEPTEMBER

GudeWoi - Weinrebenfest in Bingen

An vier Abenden im September plant Bingen Feste zwischen den Bäumen am Kempter Eck – gleich hinter der Rochuskapelle. Jeweils von 18 – 24 Uhr trifft...

mehr
Bad Kreuznach, 28. Oktober

Freddy geht ins Kurhaus

„We are the Champions“, „We will rock you“ oder „Bohemian Rhapsody“ – Queen haben Rockgeschichte geschrieben. Die britische Tributeband The Bohemians...

mehr
Bad Kreuznach, 19. Dezember

Lachen für den guten Zweck im Dezember

Auch die 2021er Ausgabe von „Bad Kreuznach lacht…“ muss verschoben werden und soll nun am Sonntag, den 19. Dezember 2021, stattfinden.

mehr