Vincent Dommer, Recano (links), und Benedikt Wendling, LSI - Light Sound Image Veranstaltungstechnik, begleiten die digitale Seite der Messe.

Idar-Oberstein, 18. + 19. Juni

„BAU+Garten“ dieses Mal nicht zum Anfassen

Wenn die Besucher nicht zur Messe kommen können, kommt die Messe zu den Besuchern. Deshalb findet die Idar-Obersteiner Messe „BAU+Garten 2021“ in diesem Jahr rein digital statt, damit sie überhaupt stattfinden kann.

Schwerpunkte der digitalen Veranstaltung am 18. und 19. Juni werden neben Renovieren, Sanieren und Modernisieren das alters- und generationengerechte Wohnen sowie die Gartengestaltung sein.
Im Halbstundentakt werden im Online Forum und „Live-Stream“ Vorträge zu entsprechenden Themen angeboten, dazu können beim virtuellen Messebesuch rund 30 Anbieter von Produkten und Dienstleistungen ebenso wie Experten für alters- und generationengerechtes Wohnen in individuellen Chaträumen direkt angesprochen und befragt werden.
Erstmalig wird es bei der Messe zwei externe Begleiter geben: den Bundesverband Altbauerneuerung (BAKA) aus Berlin sowie die GGT Deutsche Gesellschaft für Gerontotechnik aus Iserlohn. Der BAKA ist ein Zusammenschluss von Experten, Firmen und Dienstleistern, die mit der Altbausanierung von der Finanzierung über die Planung bis hin zur Ausführung befasst sind. Der Verband vermittelt unter anderem Kontakte zu Beratern, Herstellern und ausführenden Betrieben, begleitet aber auch Modellprojekte und Forschungsarbeiten zur nachhaltigen Altbauerneuerung mit seiner Expertise. Die GGT Deutsche Gesellschaft für Gerontotechnik ist eine gemeinnützige Organisation, die generationengerechte Produkte und Dienstleistungen testet, entwickelt und vermittelt und dazu auch Marktforschung, Weiterbildung, Vertriebsunterstützung und Öffentlichkeitsarbeit betreibt.
„Mit der rein digitalen Ausrichtung der Messe tragen wir auf der einen Seite der Pandemiesituation Rechnung“, erläutert Mirko Arend, der Geschäftsführer der Messe-Gesellschaft. „Auf der anderen Seite wollen wir uns mit dem Konzept aber auch eine interaktive Plattform für die Zukunft erarbeiten. Ich gehe davon aus, dass künftige Messen Hybridveranstaltungen sein werden, bei denen es neben der Präsenz von Ausstellern und Besuchern auch einen digitalen Anteil von etwa 25 Prozent geben wird.“ Das Gleiche treffe auch für Tagungen und Kongresse zu, betont Arend. „Mit hybriden Formaten haben wir mit dem Parteitag der Grünen, aber auch den Sitzungen des Kreistags schon erste Erfahrungen gemacht. Im Hinblick auf Teilnehmer, Referenten und Gastredner eröffnen solche Mischformen natürlich auch ganz neue Möglichkeiten“, so der Messe-Geschäftsführer.
„Ich bin zuversichtlich, dass wir mit unserer ersten rein digital abgehaltenen Messe einen wichtigen Schritt nach vorne und dabei auch wertvolle Erfahrungen für künftige Veranstaltungen machen“, sieht Arend in der pandemiebedingten Notlösung einen wichtigen Baustein für die Zukunft der Messe Idar-Oberstein.
www.baumesse-io.de

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