Im neuen Jahr führt am 17. Januar Dienstmagd Christl Stüber durch Bingen und auch durch die Burg Klopp. Sie weiß vom harten und entbehrungsreichen Leben - besonders im Winter zu berichten. Deshalb heißt die Führung Steckrübenwinter, Hungerwinter und Bündelchestag. Es werden die Fragen beantwortet: wann hat Christl das erste Mal eine Hose getragen? Was kann man aus Bettwäsche herstellen? Und waren in der Burg Klopp Gesindezimmer und Bürgermeisterwohnung?
Wissen amüsant aufbereitet gibt es im Februar bei der Sprichwörterführung: Da könntest Du grad‘ de Rochus kriege (21. Februar) einem Stadtspaziergang mit Sprichwörtern und Redensarten und beim Streifzug durch die Binger „Gässjer“ eine unterhaltsame Führung durch die Binger Wirtschaftsgeschichte (28. Februar). Bei der Sprichwörterführung erfährt unter anderem was es mit der Standpauke und dem Tacheles reden auf sich hat. Gästeführerin Monika Jungerts plaudert hier aus dem Nähkästchen.
Binger Wirtschaftsgeschichte ist bei der Gässjertour durchaus doppeldeutig gemeint, denn an vielen Stellen waren „Wirtschaften“ also Kneipen und Gasthäuser, die man heute nicht mehr erkennt.
Im März geht es bei den Kellerführungen in die Binger Unterwelt (07. und 14. März) bei Wein und Häppchen lernt man einen Renaissancekeller und den Keller eines Weinguts kennen. Den Spuren starker Frauen folgt man bei "Weiber, Wirtinnen & Heilige" passend zum Internationalen Frauentag am 08. März. Hier geht es natürlich um Hildegard von Bingen aber unter anderem auch um Ida Dehmel-Coblenz, die den Künstlerinnenverband GEDOK gründete.
"Kunst in Bingen? Aber Hallo!" heißt es am 21. März. Ein Spaziergang zur Kunst im Öffentlichen Raum. Der Schwerpunkt liegt hierbei auf den Werken Skulpturen-Triennale aber auch andere Kunstwerke werden entdeckt.
Und an Ostern haben Gunda Bunt und ihre Freunde dann Binger Lach- und Sachgeschichten für die ganze Familie im Gepäck! (Karfreitag, 03. & Ostermontag, 06. April). Eine spannende Stadtsuche, denn Klaus, die Maus ist verschwunden und die Kinder und deren Eltern, Großeltern oder Tanten und Onkels müssen dringend suchen helfen.

