Im Januar 1895 verschwand ein gewisser Jakob Schmitt aus dem kleinen rheinhessischen Weinort bei Bingen am Rhein, in dem er geboren wurde, zur Schule gegangen war und gearbeitet hatte. Er ließ seine Frau, vier Kinder sowie einen Berg Schulden zurück.
Schmitt – kurz darauf unter anderem Namen in Amerika wieder aufgetaucht –avancierte zum notorischen Heiratsschwindler und galt seinerzeit als der gefährlichste Serienmörder der USA. Der »Blaubart« wurde bekannt als Charles Perraults frauenmordende Märchengestalt.
Wer aber war der Mann, dem die Presse 1905 »ehrenhalber« diesen Namen verlieh? Wie viele Frauen hatte er auf dem Gewissen? Und was hat ihn zu Fall gebracht: Arsen, Hypnose oder eine kluge Frau?
Der Autor und Musiker Sascha Gutzeit hat gemeinsam mit dem Weindorf-Museum Horrweiler den wahren Kriminalfall von Jakob Schmitt aufbereitet, in der auch Bingerbrück eine entscheidende Rolle spielt. Gemeinsam mit Schauspiel- und Sprecherkollegin Sabine Paas präsentiert er nun eine atmosphärische Lesung, eine stimmgewaltige und zusätzlich mit Geräuschen und Musik gespickte Zeitreise, die im späten 19. Jahrhundert ihren Lauf nimmt und uns mitten ins Geschehen dieses spektakulären Kriminalfalls führt.
Warum Jakob Schmitt anscheinend häufiger in Bingerbrück unterwegs war, erfährt das Publikum am Samstag, 21.02.2026 um 19.30 Uhr im Stadtteilzentrum ZwoZwo. Einlass ist um 19 Uhr.
Die Tickets gibt es im VVK (9,99 Euro zzgl. VVK-Gebühr) über www.ticket-regional.de oder an der Abendkasse (12 Euro).
Eine Kooperation vom Heimatverein Bingerbrück und dem Weindorf-Museum Horrweiler.

