Ein besonderes Augenmerk der Kuratoren liegt in diesem Jahr auf gezielter Nachwuchsförderung.
Sara Bernshausen und Lutz Driever haben 20 künstlerische Positionen ausgewählt, die das Ausstellungsthema aus unterschiedlichen Perspektiven reflektieren.Mit BA Sela, Emilia Neumann und Max Brück werden drei Nachwuchskünstler eingeladen, neue Arbeiten für den öffentlichen Raum in Bingen zu entwickeln. Die Entstehungsprozesse ihrer Werke werden filmisch begleitet. Damit öffnet die Triennale den künstlerischen Arbeitsprozess für die Öffentlichkeit und schafft frühzeitig Einblicke in die Entwicklung neuer skulpturaler Positionen.
Auch das Studierendenprojekt der Kunsthochschule Mainz – „mein kann dein sein“ – der Klasse Maximiliane Baumgartner bindet junge Künstler aktiv ein und setzt auf Beteiligung und Dialog mit der Stadtgesellschaft.
Neben den Förderkünstlern sind zahlreiche weitere nationale und internationale Künstler eingeladen, zum Beispiel VALIE EXPORT und Michael Sailstorfer.
Die Vorsitzende der Gerda und Kuno Pieroth Stiftung, Maria Gleichmann-Pieroth, lobt die Auswahl: „Einige der zwanzig Kunstwerke unserer herausragenden Künstler*innen sind bestechend in ihrer Wirkung, andere erzählen eine besondere Geschichte. Erneut ist die Triennale in Bingen ein besonderer Höhepunkt für meinen Vater Kuno Pieroth und mich.“

